Kokosöl

Cocos nucifera

Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Im Handel ist es als natives Öl oder als raffiniertes und hydriertes Produkt erhältlich

Bekannt wurde Kokosfett in Deuscthalnd durch die MArke Palmin.

 

Es wird auch Kokosfett genannt, da es bei Zimmertemperatur fest vorliegt. Bei ca. 30 °C beginnt es aber bereits zu schmelzen.

Seife aus Kokosöl

Kokosöl enthält besonders viele kurze und mittlere Fettsäuren. Dadurch ist die entstehende Seife besonders fettlösend und schäumt auch toll. Aus dem gleichen Grund ist sie allerdings auch wenig hautfreundlich und eher ein Reigungsmittel als ein Hautpflegeprodukt. Für empfinfliche oder trockene Haut sind Seifen mit einem hohen Anteil an Kokosöl daher nicht zu empfehlen.

Der geringe Anteil an langkettigen Fettsäuren führt auch dazu, dass sich Kokosöl besonders bereitwillig verseifen lässt. Gerade in Seifenrezepten für Anfänger findet sich daher fast immer auch ein gewisser Anteil an Kokosöl.

  • Einsatzkonzentration als schaumförderndes Basisöl bis 40%; für starke Reinigungsseifen bis 100%.
  • Wegen des hohen Anteils an kurzen und mittelkettigen Fettsäuren hervorragende Schaumeigenschaften
  • In verseifter Form ein starkes Tensid; reizt die Haut und trocknet sie aus.
  • Haltbarkeit: 1-2 Jahre
  • Verseifungszahl: 0,1830

Zusammensetzung

  • Laurinsäure
  • Myristinsäure
  • Palmitinsäure
  • Ölsäure
  • Caprylsäure
  • Caprinsäure
  • Stearinsäure

Literatur

  1. Kappally, Shijna, Arun Shirwaikar, and Annie Shirwaikar. „Coconut oil–a review of potential applications.“ Hygeia JD Med 7 (2015): 34-41.